VOLLBLUTANALYSE

Viele Patientenfälle haben gezeigt, dass es trotz schulmedizinischer Blutuntersuchung und positiver Bescheinigung des Hausarztes keinen Mangel an Mineralstoffen gibt. Häufig ist leider das Gegenteil der Fall. Am krassesten das Beispiel einer 25-jähriger Patientin mit blutenden Zahnfleisch, Ringe unter den Augen und beginnenden Knochenschwund im Sinne einer Parodontitis. Zusätzlich schwanger im vierten Monat mit Zwillingen (!). Nachdem Sie mir Ihren mitgebrachten Blutbefund des Hausarztes gezeigt hatte, welcher keinerlei Mängel anzeigte, schlug ich Ihr vor, eine Vollblutanalyse durchzuführen, im Falle meines Irrtums würde dieser auf meine Kosten gehen. Die Patientin war einverstanden.

Eine Woche später kam ein Ergebnis mit Mineralstoffmängel in einem Ausmass welches bereits schwer pathologisch war. In diesem Falle gab es bei einem ganzheitlichen Kollegen hochdosierte Vitamin- und Minaralstoffinfusionen, welche die Patientin aufgrund der bestehenden Schwangerschaft sehr rasch wiederaufbauen konnten und auch die Blutung im Gingivabereich deutlich besserten. (Die Anlage der Zahnkeime geschieht bereits im Embryonalstadium, was bedeutet, dass wenn hier ein massiver Mangel an Mineralstoffen besteht, es zu Mineralistionsstörungen der Zähne im Kindes- und Erwachsenenalter kommen muss.) Genauso gibt es KEINE Parodontitis ohne Mineralstoffmängel.

Doch wie kann es zu dermassen unterschiedlichen Ergebnissen kommen? Wieder ist die Antwort wie so häufig nichts „Ganzheitliches“, sondern reinste Schulmedizin, welche hier mal dringend über die Bücher gehen müsste, da diese Fakten den normalen Hausärzten völlig unbekannt sind.

  1. Viele Mineralstoffe können im beim Hausarzt durchgeführten Test mit dem Blutserum nicht festgestellt werden, da diese extrazellulär (im Serum) nur zu einem geringen Prozentsatz vorhanden sind.
  2. 50 % der Defizite an Mg und Zink und Kalium können durch die alleinige Serumanalyse nicht erkannt werden!
  3. Kalium: Extrazelluläre Anteil 80 mmol, intrazelluläre Anteil: 3000-4000mmol
  4. Magnesium 95 % im Intrazellularraum
  5. Zink zu 98 % intrazellulär!

Somit muss es zu einer Untersuchung der Erythrozyten (intrazellulär) kommen, das sogenannte VOLLBLUT, Benötigtes Material: 2,0 ml Vollblut. Dauer: ca. 1 Woche, Nüchternheit nicht erforderlich.

Die Testergebnisse zeigen zehn der wichtigsten Mineralstoffe sowie ein kleines Blutbild...

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