Die Schwermetall / Amalgamausleitung

Die auf dieser Seite aufgeführten Massnahmen zur Schwermetallausleitung entsprechen dem letzten Stand der Wissenschaft und auch der Ganzheitsmedizin. Sie wurde in mühevoller Arbeit mit Topexperten aus Deutschland und der Schweiz zusammengestellt.

Die Schwermetallausleitung ist eine Wissenschaft und erfolgt in mehreren Schritten, welche exakt beachtet werden müssen. Befasst man sich mit diesen Kapitel, verschmelzen Ganzheitsmedizin und Schulmedizin zu einer Einheit. Es ist unfassbar, mit welchen Methoden manche Patienten „ausgeleitet“ wurden. Von Aloe Vera bis „homöopathisch“ zu Bachblüten und Kristallen wurde schon alles versucht. Diese Methoden sind oftmals nicht seriös und entbehren jeder wissenschaftlichen Grundlage. Die einzige Methode, Schwermetalle aus der Zelle und aus dem Körper auszuleiten ist mit Hilfe von „Chelatbildnern“. Diese binden zweiwertige Metalle an sich und scheiden diese über Leber, Niere, Lymphe und Darm aus. Es gibt zahlreiche Studien die die Wirkungsweise von Chelatbildnern belegen.

Da die Organe dadurch massiv belastet werden kommt zuerst die:

Phase eins, Das Stützen der Organe:
Bevor die eigentliche Ausleitung beginnt ist es erforderlich, die entgiftenden Organe zu stützen. Leber, Niere, Darm und Magen sind bei HG Belastungen oftmals in ihrer Funktion deutlich eingeschränkt, die verantwortlichen Organe können somit nicht optimal entgiften. Das Stützen der Organe dauert ca. 3 Wochen und wird mit

  1. Phytotherapeutika, z.B: Phönix Solidago, Phönohepan, Phönix Antitox und Lymphophön, je von 2 Präparaten 3x 20 Tropfen in einer Art Schaukeltherapie durchgeführt.
  2. Zinkcitrate: Am Abend, immer eine Mischform, da reines Zink sofort über den Darm ausgeschieden wird.
  3. Vitamin C, coated bzw. Retardform, 1500mg am Abend, der Körper kann pro Stunde nur 250mg verstoffwechseln, die Retardform gibt Vit. C. langsam während der ganzen Nacht ab.
  4. Solmucol 600 1x1 (wird zum reduz. L Gluthation umgewandelt, ein mächtiges Antioxidans, welches perfekt mit Vit. C zusammenwirkt

Die Organe sollten vor Beginn der Ausleitung und danach mit einer Testmethode, wie z.B. Applied Kinsiology getestet werden. Das Testergebnis ist in der Regel bereits nach drei Wochen signifikant besser. Testen die Organe gut, beginnt die eigentliche Ausleitung mit Phase 2. Wesentlich ist sehr oft die Psyche eines schwermetallbelasteten Patienten(in) welche sehr oft in Richtung Grübeln, Verzweiflung, Angst oder Aggression abweicht. Daher unterstützen Rescuetropfen (4×4 täglich und immer bei Bedarf) die Ausleitung dahingehend, dass die mit den Schwermetallen eingelagerten und oftmals mitgespeicherten Emotionen, sich nun lösen dürfen und den Patienten(in) in seiner Mitte halten.

VOR Phase zwei, VOR Beginn der Ausleitung:
Um eine schulmedizinisch bestätigte Schwermetallbeastung zu erhalten, sollten drei wesentliche Untersuchungen durchgeführt werden.

  • Ein Urin- Mobilisationstest, dieser wird zu Hause durchgeführt. Man entnimmt Spontanurin und einen Zweiturin nach Gabe spezieller Chelatbildner, die das gebundene Quecksilber aus der Zelle binden und mobilisieren und über den Urin ausscheiden. Je nach Höhe der Schwermetallbelastung, wird danach die Ausleitung durchgeführt. Dabei gibt es wesentliche Punkte die unbedingt zu beachten sind und am besten persönlich besprochen werden.
  • Sollten im Vollblut (Vollblutanalyse) die Mineralstoffe analysiert werden. Die Hausarztuntersuchungen, wo hauptsächlich Blutserum untersucht wird, bleiben sehr oft ergebnislos, da viele Mineralstoffe zu über 90 % im Erythrozyten lokalisiert sind.
  • Untersuchung der SOD 2 und GSTM 1. Diese Entgiftungsenzyme sind essenziell wichtig für eine erfolgreiche Ausleitung. Leider sind bei 40-50% aller Menschen diese für die Entgiftung so wichtigen Enzyme gestört oder genetisch gar nicht angelegt. Daher scheitern oftmals Versuche, chronische Krankheiten anzugehen, da selbst gute Medikamente nicht die gewünschte Wirkung entfalten können. Eine Laboruntersuchung, welche zugleich mit dem Vollblut durchgeführt wird, zeigt, ob diese Enzyme angelegt sind und auch funktionieren. Falls diese in Ihrer Funktion gestört sind, muss die Entgiftungstherapie dementsprechend individuell angepasst werden. Hier müsste speziell über die antioxidative Schiene an das Geschehen herangegangen werden.

Nach einer Schwermetallausleitung fühlt man sich oftmals wie neugeboren…

Phase 2: Definitive Ausleitung:

  1. Natriumselenit: Natriumselenit hat die Fähigkeit, die gesamte Mobilisation aus der Zelle, egal welches Gift, welches Metall, zu mobilisieren. Es ist völlig ungefährlich und bindet Quecksilber sowie andere auszuleitende Metalle an sich und fördert den gesamten Entgiftungsprozess. Dabei werden täglich je nach Belastung 100-400mikrogramm gegeben, am besten am Morgen, nicht gemeinsam mit Vitamin C, welches am Abend genommen wird. Natriumselenit ist sehr gut recherchiert und es gibt umfangreiche wissenschaftliche Arbeiten dazu.
  2. DMSA: Dimercapto succinyl acid, DMSA, einer der stärksten Chelatbildner überhaupt. Nur bei starken Schwermetallbelastungen. Kaum Nebenwirkungen bekannt, daher bevorzuge ich DMSA gegenüber DMPS, welches manchmal Nebenwirkungen zeigt.

    Schema: 3-mal täglich DMSA, drei Tage hintereinander, 10 Tage Substitution mit allen, was der Körper braucht, danach nachtesten und ev. sofort den nächsten DMSA Zyklus einleiten, nach genau demselben Schema. Dabei kann es mehrere Zyklen der Behandlung geben!

  3. Mindestens 3 Liter Wasser täglich
  4. Zinkcitrate 20-30 mg am Abend
  5. Vitamin C 1500mg retard am Abend
  6. Vitamin B Complex, 2x täglich, beruhigt die Nerven, bringt ruhigen Schlaf
  7. Ballaststoffe und Kieselerde: Der Darm muss unbedingt mit saniert werden. Die Haupt Entgiftung findet über den Darm statt. Der Darm ist zu 80% für unsere Immunität verantwortlich. Kieselerde, Aktivkohle, Darmmittel lösen Schlackstoffe aus dem Darm und tragen wesentlich zur Entgiftung bei.
  8. Konstitutionsmittel, Heilmittel auf homöopatischer Ebene, die den jeweiligen Patienten aus seiner Funktionsstarre herausholen können.

Wenn man dieses Ausleitungsschema durchführt, wobei natürlich jeder Patient individuell betrachtet werden muss, werden alle Schwermetalle nach und nach aus der Zelle und zuletzt auch aus dem Gehirn nachfliessen. Durch das Natriumselenit entsteht ein ständiger Fluss, der ununterbrochen entgiftet. Toxikologen wissen, dass die Zähne und deren Materialien die höchste toxische Belastung darstellen, da diese Gifte 24 Stunden auf den Organismus einwirken.

Daher ist die Entgiftung absolut zwingend notwendig, da sehr viele chronische Krankheiten durch chronische Intoxikation an und in der Zelle und deren mangelhafter Entgiftung entstehen.

Leider sind manche alteingesessene Anwendungen nicht mehr mit dem heutigen Wissensstand zu vereinbaren. Bezugsquellen dafür bei Labor Microtrace / Blaurock- Busch, neueste wissenschaftliche labortechnische Resultate, bzw. Dr. Horst Dawcynsky wissenschaftliche Dokumentationen in 100erten Fällen.

  1. Chlorella: Entgegen des weitverbreiteten Irrglaubens leitet Chlorella NICHT aus. Im Gegenteil, Chlorella, auch sehr hochwertige Algen, enthalten oftmals hohe Arsenanteile. Chlorella hat höchstens die Fähigkeit, im Darm Metalle zu binden, aber dafür kann es nichts aus der Zelle herausmobilisieren.
  2. Koriander: Öffnet entgegen der Annahme vieler Kollegen NICHT die Blut / Hirnschranke.

Phase drei: Hoöopathische Ausleitung der Informationsreste von Schwermetallen
Während der einzelnen Phasen der Schwermetallausleitung ist es wichtig, genau zu bestimmen, wann denn nun bestehende alte Amalgamfüllungen getauscht werden sollten. Der Füllungstausch ist von Patient zu Patient verschieden und sollte individuell angepasst und getestet werden.