Herdgeschehen und Störfelder

Einzelne Zähne können über das Meridiansystem und die Lymphe derartig starke Störungen auslösen, dass im zugehörigen Organ eine Art Regulationsstörung entsteht, wo Immunabwehr nur mehr eingeschränkt funktioniert und somit Krankheiten entstehen können. Selbst schwere chronische Erkrankungen, schmerzhafte Leiden, haben manchmal ihren Ursprung im Munde des betroffenen Patienten:

  • Im Kieferknochen: Abszess, Zyste, chronische Entzündung im Knochen, Wurzelreste, nicht durchgebrochene Zähne (z.B. Weisheitszähne)
  • Im Zahn selbst: akute und chronische Entzündung des Zahnes, abgestorbene Zähne, schlechte Wurzelbehandlungen.
  • Bei den Mandeln (Tonsillen): Durch das Abschaben der Mandeln mit scharfen Instrumenten von der Rachenhinterwand, bleiben sehr häufig Gewebereste an der Operationsstelle zurück. Dort entsteht später eine Narbenplatte, die sich über die Gewebereste legt. Diese Narbenplatte gemeinsam mit den Geweberesten kann ein potenziell sehr starkes Störfeld mit Fernwirkung sein.

Auch Narben, die durch Verletzungen oder Operationen entstanden sind, können Störungen hervorrufen. Bei einem tiefen Schnitt werden sämtliche Strukturen getrennt, teilweise weggebrannt und verödet. In der Heilungsphase sprossen überall neue Gewebszellen ein und versuchen Blut-, Nerven- und Lymphbahnen wieder zu verbinden. Auch das Meridiansystem ist von diesen Unterbrüchen betroffen. Somit gibt es die Grundvoraussetzung für Störfelder, da die Energiebahnen des Körpers nicht mehr frei fließen können. Narbenstörfelder werden in der Regel mittels Neuraltherapie entstört. Auch energetisierende Salben (z.B. Rescuecreme) entstören kurzfristig Narben.

Man unterscheidet generell die Begriffe „Herd“ mit gezielter Fernwirkung, welche exakt in den entsprechenden Meridian stören von „Störfeld“ mit Fernwirkung ohne Gesetzmäßigkeit, scheinbar ohne sichtbaren Zusammenhang. Die Zusammenhänge sind sehr exakt erforscht und jeder Zahn ist streng einem Organbereich zugeordnet.